Teruyamanami – ist erster Wagyu-Europasieger
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Harakiri
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Chef und sein Vieh
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Samstag, 25. Nov 2017 01:15:25

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Züchterinformationen in der Übersicht Allgemeine Züchterinformationen Trägertiere mit einem rezessiven Farb-Gen Wagyu in seiner reinrassigsten Form Unsere Wagyu-Kreuzungen Embryonen für einen Embryonentransfer Jetzt downloaden!



Der Embryonen-Transfer (ET) erfolgt durch die Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Hoffmeister, Gehring & Partner in Marsberg.
Mit über 200 Spülungen und 1200 übertragenen Embryonen gehört die Praxis zu den größten Embryotransferstationen in Deutschland und ist daher unsere erste Wahl.

WAS IST EIN EMBRYONENTRANSFER?
Bei einem Embryonen werden aus der Gebärmutter einer Spenderkuh Embryonen ausgespült und auf ein oder mehrere Trägertiere übertragen. So wird die Vermehrungsrate stark erhöht und es lässt sich in relativ kurzer Zeit eine Herde aufbauen.


WIE WIR DER TRANSFER DURCHGEFÜHRT?

1. VORUNTERSUCHUNG
Um einen ET bei einem Wagyu durchführen zu können, muss dieses Tier klinisch gesund sein. Um also abzuklären ob sich ein Tier für einen ET eignet ist eine gynäkologische Voruntersuchung des Spendertieres einzuholen. Hierfür ist ein Zeitraum von ca. 3 - 7 Wochen nach dem Abkalben ideal. Stellt der Tierarzt keine Probleme hierbei fest, und befindet sich das Tier in einer stabilen Stoffwechselsituation, so kann mit der Vorbereitung für den ET begonnen werden. Des Weiteren muss eine Spenderkuh einen regelmäßen Zyklus aufweisen und gute Fruchtbarkeit haben um erfolgreich Embryonen produzieren zu können. Auch muss der Zyklus von Spender- und Trägertier gleich sein. Ist der Zyklus der Tiere nicht gleich, besteht die Möglichkeit der Synchronisation.

2. SUPEROVULATION
Im ersten Schritt wird bei der Spenderkuh mit einer follikelstimulierenden Hormonbehandlung eine "Superovulation" vorbereitet und ausgelöst. Begonnen wird hiermit in der Zyklusmitte (8. - 14. Zyklustag). So werden bei einer Brunst mehrere Eizellen produziert, die anschließend mittels künstlicher Besamung befruchtet werden. Hier kommt auch gesextes Sperma mittlerweile erfolgreich zum Einsatz. Für eine Supoerovulation ist weiterhin zu beachten, dass ein funktionsfähiger Gelbkörper am Eierstock vorhanden ist. Es ist zu beachten, dass eine Superovulation erst 8 Wochen nach dem Abkalben eingeleitet werden, welches der zweiten sichtbaren Brunst nach dem Abkalben entspricht.

3. SPÜLUNG
Am 7. Tag nach der Befruchtung werden die Embryonen mit einem speziellen Katheter aus der Gebärmutter des Spendertieres ausgespült. Dieser Vorgang wird ambulant auf unserem Betrieb ausgeführt und ist für das Spendertier absolut schmerzfrei.
Nach dem Ausspüen werden die Embryonen bewertet und verglichen. Nicht Einfrierfähige Embryonen, welche aber überlebensfähig sind werden auf die Trägertiere übertragen. Die Übertragung der Embryonen ist vergleichbar mit der künstlichen Befruchtung.

Eine Single-Spülung ist in Einzelfällen am 7. Tag nach der Besamung in natürlicher Brunst möglich. Hierbei wird aber nur ein Embryo gewonnen. Eine Superovulation ist hierfür nicht erforderlich.

4. BESAMUNG
Die Brunst tritt am 5. Tag nach der Besamung ein. Um alle freigesetzten Eizellen zu befruchten sind ca. 2 - 4 Besamungen notwendig. Hierbei unterscheidet man zwischen der Besamung mit einem Bullen oder der Mischbesamung. Bei einer Mischbesamung dürfen maximal zwei, nicht eng miteinander verwandten, Bullen zum Einsatz kommen.

WELCHE TIERE KOMMEN IN FRAGE?

Als Trägertiere eignen sich Jungrinder und Kühe, die schon länger als 6 Wochen abgekalbt haben. Es sollten immer 4 bis 10 Trägertiere bereitgestellt sein, da nicht alle Embryonen einfriertauglich sind. Außerdem muss der Zyklus der Spender- und Trägertiere gleich oder gleichgeschaltet sein. Auch für Tiere, die auf normalen Wege nicht tragend werden wollen, kann der ET eine Lösung sein.

Embryonen die eine gute Qualität aufweisen können tiefgefroren werden. Hierfür wird flüssiger Stickstoff verwendet. So kann ein ET zu jedem beliebigen Zeitpunkt erfolgen, auch wenn gerade mal keine Embryonen ausgespült werden konnten. Die Einfriermethode sollte vor allem genutzt werden, wenn mehr Embryonen ausgespült wurden als Trägertiere zur Verfügung stehen. Tiefgefroren können sie unbegrenzt gelagert werden. Auch ein Versand ist möglich. So können sie ei Bedarf und Verfügbarkeit eines Trägertieres wieder aufgetaut und übertragen werden.

WELCHE TRANSFERARTEN GIBT ES?

FRISCHTRANSFER
Der ET erfolgt am gleichen Tag der Embryonengewinnung auf die bereitgestellten Empfä,ngertiere

TIEFFRIERTRANSFER
Tiefgefrorene Embryonen können 7 Tage nach der Brunst bzw. 5 Tage nach dem Abbluten durchgeführt werden.

SPLITTING
Unter Splitting versteht man das Teilen von Embryonen. Es eignet sich nur für Embryonen bester Qualitüt. Durch Splitting werden die Embryonen in zwei Hälften geteilt. Die Erfolgschance liegt bei etwa 50 %. Dies sind zwar 10 % weniger als bei einem ET mit ganzen Embryonen, lohnt sich aber trotzdem, da die Gesamtausbeute bei einer Trächtigkeit pro geteiltem Embryo liegt. Hierfür sollten aber immer genug Trägertiere zur Verfügung stehen.

SYNCHRONISATION DER TRÄGERTIERE

Mit Hilfe zweier Synchronisationsmethoden gibt es die Möglichkeit die Trägertiere und Spendertiere im Zyklus gleich zu schalten. Bei beiden Methoden kommt Prastaglandin zum Einsatz und wird zu bestimmten Zeitpunkten injiziert.
1. 9-10 Tage vor dem geplanten ET
2. 21 und 9-10 Tage vor dem geplanten ET

 
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